Willkommen auf unserem Webauftritt! Wir stellen Ihnen hier aktuelle Trends und Business-Themen rund um Cloud Computing vor.
Wir freuen uns, dass Sie da sind und wünschen viel Spaß beim Lesen.

Business-IT in der Cloud
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Auf dieser Seite möchten wir über neue Techniken bloggen. Wie Sie sicherlich auch schon gemerkt haben, geht die IT derzeit einen unglaublichen Schritt voran. Damals dauerte die Entwicklung neuer Techniken immer mal ein paar Jahre – derzeit ist das anders. Beonders die Einführung der Cloud zeigt, was im Internet los ist: ganz neue Branchen übernehmen komplett die Leistungen von anderen. Da gilt es am Ball zu bleiben und vorne mitzumischen. Der führende Internetanbieter ist doch derzeit Amazon – ein Buchhändler! Aber mit deren Cloud-Produkten zeigen sie sehr anschaulich, wie die Welt sich dreht: Innovationen, Innovationen und Innovationen.
Genau hier setzt diese Webseite an, wir möchten gerne etwas über neue Techniken schreiben und zur Diskussion anregen – und nicht zuletzt natürlich Kunden auf uns aufmerksam machen – ein innovatives Systemhaus aus Hamburg.
Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!
Netzwerkdokumentation gehört zu den Aufgaben, deren Wert sich erst zeigt, wenn sie fehlt. Solange alles läuft, ist sie überflüssige Schreibarbeit. In dem Moment, in dem etwas ausfällt und der Kollege im Urlaub ist, der als Einziger wusste, wie das Netz aufgebaut ist, wird sie zur wichtigsten Datei im Haus — und existiert nicht.
Das ist kein Versäumnis einzelner Betriebe, sondern eine strukturelle Eigenschaft der Aufgabe: Ihr Nutzen fällt zeitlich weit nach ihrem Aufwand an, und zwar bei jemand anderem. Aufgaben mit dieser Eigenschaft bleiben zuverlässig liegen, solange sie niemandem zugeordnet sind.
Kurz gesagtEine brauchbare Netzwerkdokumentation umfasst Topologie, IP-Adressen, Gerätekonfigurationen und Zugriffsrechte — dazu die Verbindungen und Abhängigkeiten zwischen den Komponenten. Für den Mittelstand genügt deutlich weniger, als Werkzeuganbieter nahelegen: ein Übersichtsplan, eine Adressliste, die Zugangsdaten an sicherer Stelle und je Gerät drei Angaben. Entscheidend ist nicht die Vollständigkeit, sondern dass die Dokumentation im Störungsfall auffindbar ist — und zwar auch dann, wenn das Netz nicht funktioniert.
Anbieter von Dokumentationswerkzeugen nennen übereinstimmend vier Bestandteile: Topologiepläne, IP-Adresslisten, Gerätekonfigurationen und Zugriffsrechte. Dazu kommen aktive und passive Komponenten sowie die logischen und physischen Verbindungen zwischen ihnen.
Für einen mittelständischen Betrieb lässt sich das auf eine überschaubare Menge eindampfen:
| Bestandteil | Inhalt | Wozu im Ernstfall |
|---|---|---|
| Übersichtsplan | was hängt woran, grob gezeichnet | Ursache eingrenzen |
| Adressplan | welche Bereiche, welche Vergabe | Konflikte erkennen |
| Geräteliste | Typ, Standort, Adresse je Gerät | Gerät finden |
| Zugangsdaten | getrennt abgelegt, verschlüsselt | überhaupt eingreifen können |
| Anbindungen | Anbieter, Vertragsnummer, Störungsnummer | richtige Stelle anrufen |
Die letzte Zeile fehlt in fast jeder Dokumentation und wird im Ernstfall zuerst gebraucht. Wer beim Ausfall der Anbindung erst die Vertragsnummer suchen muss, verliert die erste halbe Stunde mit Aktenordnern — und zwar die Stunde, in der die Störungsannahme des Anbieters am schnellsten reagiert hätte.

Die häufigste Schwäche ist nicht die Unvollständigkeit, sondern der Ablageort. Eine Dokumentation, die auf dem Dateiserver liegt, ist genau dann nicht erreichbar, wenn das Netz steht.
Dasselbe gilt für Zugangsdaten in einem Passwortmanager, der über eine Anmeldung erreichbar ist, die ihrerseits vom Verzeichnisdienst abhängt. Fällt dieser aus, ist der Zugang zu den Zugangsdaten weg — ausgerechnet dann, wenn man sie braucht.
Die Lösung ist unspektakulär: eine zweite Kopie, die unabhängig vom Netz erreichbar ist. Ein verschlüsselter Datenträger im Serverschrank, ein Ausdruck im Tresor, eine Kopie beim betreuenden Dienstleister. Welche Form gewählt wird, ist zweitrangig — dass eine existiert, ist entscheidend.
=&0=&Bestandteile decken den Mindestbedarf =&1=&Kopien, davon eine unabhängig vom Netz =&2=&jährlich prüfen genügt, wenn Änderungen gepflegt werdenDie Versuchung besteht, alles zu erfassen — jeden Port, jede Kabelverbindung, jede Konfigurationszeile. Das ist bei größeren Umgebungen richtig und bei kleineren der sichere Weg in eine veraltete Dokumentation.
Der brauchbare Maßstab ist eine Frage: Was müsste jemand wissen, der die Umgebung nicht kennt, um eine Störung einzugrenzen? Alles, was diese Frage beantwortet, gehört hinein. Alles andere ist optional — und optionale Inhalte sind genau die, die zuerst veralten.
Praktisch heißt das: Ein handgezeichneter Übersichtsplan, der stimmt, ist mehr wert als ein automatisch erzeugtes Diagramm mit zweihundert Objekten, das niemand liest. Detailtiefe ist kein Qualitätsmerkmal — Verständlichkeit ist eines.
Werkzeuge können Netze weitgehend selbstständig erfassen: Geräte, Adressen, teils auch Verbindungen. Das nimmt einen erheblichen Teil der Fleißarbeit ab und hält den Bestand aktuell.
Was sie nicht liefern können, ist die Bedeutung. Ein Werkzeug erkennt einen Switch mit zwölf belegten Ports; ob dieser Switch die Produktion versorgt oder das Besprechungszimmer, weiß nur ein Mensch. Genau diese Einordnung ist im Störungsfall entscheidend.
Die letzte Zeile rechts ist der unterschätzte Teil. In jedem gewachsenen Netz gibt es Konstruktionen, die niemand von sich aus so bauen würde — und für die es einen Grund gab. Ohne diese Notiz baut der Nächste sie „richtig” um und legt damit etwas lahm.

Schritt sechs entscheidet, ob die ersten fünf mehr als eine Momentaufnahme sind. Eine Dokumentation ohne gekoppelte Pflege ist nach einem Jahr überholt, und nach zwei Jahren gefährlich — weil man sich dann auf etwas verlässt, das nicht mehr stimmt.
Die Aufgabe fällt selten jemandem zu — sie wird übrig gelassen. Deshalb hilft es, einen konkreten Anlass zu wählen statt eines guten Vorsatzes.
Drei Gelegenheiten eignen sich besonders, weil ohnehin am Netz gearbeitet wird: eine Erweiterung, ein Gerätetausch oder die Einarbeitung einer neuen Person. In allen drei Fällen muss die Struktur ohnehin erklärt werden — sie dabei aufzuschreiben kostet einen Bruchteil des Aufwands einer eigenen Aktion.
Die Einarbeitung ist dabei die produktivste Gelegenheit. Wer etwas erklärt, merkt sofort, wo die eigene Erklärung lückenhaft ist — und die neue Person stellt genau die Fragen, die später auch im Störungsfall aufkommen.
Wo ein externer Dienstleister betreut, gehört die Dokumentation in den Vertrag. Sie ist dann eine Leistung, kein Nebenprodukt — und sie bleibt beim Kunden, auch wenn der Dienstleister wechselt. Ohne diese Vereinbarung liegt das Wissen über das eigene Netz bei jemand anderem.
Ob eine Dokumentation taugt, lässt sich nicht am Umfang beurteilen. Es gibt aber einen einfachen Test: Kann eine Person, die das Netz nicht kennt, damit einen Switch im Serverraum finden und sich darauf anmelden?
Diese Frage deckt die üblichen Lücken zuverlässig auf. Meist scheitert es nicht an der Zeichnung, sondern an einer fehlenden Standortangabe, an Zugangsdaten, die nirgends stehen, oder daran, dass die Dokumentation selbst nicht auffindbar ist.
Der Test kostet zwanzig Minuten und lohnt sich einmal im Jahr — am besten durchgeführt von jemandem, der die Umgebung tatsächlich nicht täglich betreut.
Zugangsdaten gehören nicht in dieselbe Datei wie der Netzplan. Der Plan darf breit zugänglich sein — die Zugänge nicht. Zwei getrennte Ablagen mit unterschiedlichen Berechtigungen sind deshalb der Normalfall, nicht die Ausnahme.
Für die netzunabhängige Kopie gilt zusätzlich: Sie muss aktuell gehalten werden. Eine verschlüsselte Kopie im Serverschrank, die drei Jahre alt ist, enthält Passwörter, die nicht mehr funktionieren — und erzeugt im Ernstfall zusätzlichen Zeitverlust statt Hilfe.
Der Hauptzweck ist die Störungsbearbeitung. Drei weitere Situationen profitieren ebenfalls, und sie treten häufiger ein als der Totalausfall.
Der Dienstleisterwechsel. Ein neuer Partner braucht Wochen, um eine undokumentierte Umgebung zu verstehen — und stellt diese Zeit in Rechnung. Mit Dokumentation sind es Tage.
Die Urlaubsvertretung. Wer eine Umgebung vertritt, die er nicht kennt, kann ohne Unterlagen nur abwarten. Das ist der häufigste Anlass, bei dem die Lücke schmerzt.
Umbau und Erweiterung. Wer ein Netz erweitert, ohne die vorhandene Struktur zu kennen, baut Widersprüche ein — doppelte Adressbereiche, Schleifen, Abhängigkeiten, die erst später auffallen.
In allen drei Fällen ist der Nutzen nicht das Verhindern einer Katastrophe, sondern gesparte Zeit. Und die lässt sich beziffern, was die Dokumentation von einer Pflichtübung zu einer Investition macht.

Nach übereinstimmender Darstellung von Fachanbietern: Topologiepläne, IP-Adresslisten, Gerätekonfigurationen und Zugriffsrechte, dazu die aktiven und passiven Komponenten sowie deren Verbindungen und Abhängigkeiten. Für den Mittelstand genügen fünf Bestandteile: Übersichtsplan, Adressplan, Geräteliste, gesicherte Zugangsdaten und die Vertragsangaben zu den Anbindungen.
Wo sollte die Dokumentation liegen?Nicht ausschließlich auf dem Dateiserver — der ist bei einer Netzstörung nicht erreichbar. Es braucht eine zweite Kopie, die unabhängig vom Netz zugänglich ist: ein verschlüsselter Datenträger im Serverschrank, ein Ausdruck im Tresor oder eine Kopie beim betreuenden Dienstleister. Dasselbe gilt für die Zugangsdaten.
Wie detailliert muss sie sein?So detailliert, dass jemand ohne Kenntnis der Umgebung damit eine Störung eingrenzen kann — mehr nicht. Ein handgezeichneter Plan, der stimmt, ist wertvoller als ein automatisch erzeugtes Diagramm mit hunderten Objekten, das niemand liest. Detailtiefe ist kein Qualitätsmerkmal, Verständlichkeit schon.
Lohnt sich ein Werkzeug zur automatischen Erfassung?Für Geräteliste, Adressvergabe und Verbindungen ja — das nimmt die Fleißarbeit ab und hält den Bestand aktuell. Nicht liefern kann ein Werkzeug die Bedeutung: wozu eine Komponente dient, welche Abhängigkeiten geschäftskritisch sind und warum eine ungewöhnliche Konstruktion existiert.
Stand: Oktober 2026
Managed Services bieten proaktiven, abonnementbasierten Support mit SLA und reduzieren langfristig IT-Kosten um 20‑35 %. Break-Fix ist reaktiv und verursacht hohe Ausfallkosten bei unerwarteten Problemen. Für KMU ab 10‑15 Arbeitsplätzen ist ein Managed-Service-Partner in der Regel wirtschaftlicher und sicherer.
Der grundlegende Unterschied liegt im Anreizsystem: Beim Break-Fix-Modell verdient der Dienstleister an Störungen, bei Managed Services an stabiler Infrastruktur. Marktbeobachtungen bestätigen, dass bereits 59 Prozent der IT-Services auf das proaktive Modell umgestiegen sind. Wer Compliance-Anforderungen oder Cloud-Nutzung hat, fährt mit festen Monatsraten und präventivem Monitoring langfristig günstiger als mit stundenweiser Feuerwehr. Die Wirtschaftlichkeitsgrenze zieht sich dabei oft schon bei zehn bis fünfzehn Arbeitsplätzen.

Für kleine und mittelständische Unternehmen bildet die IT-Infrastruktur das Rückgrat operativer Prozesse. Ob Produktion, Vertrieb oder Verwaltung – Ausfälle lähmen das Geschäft. Die Entscheidung zwischen Break-Fix und Managed Services bestimmt deshalb nicht nur die Kostenstruktur, sondern auch Sicherheitsniveau und Compliance-Fähigkeit.
Aktuelle Marktdaten zeigen: 59 % der IT-Services haben bereits den Sprung auf abonnementbasierte Modelle geschafft. Der Trend ist eindeutig – Unternehmen suchen Planbarkeit statt Überraschungen. Eine Langzeitanalyse aus der Schweiz bestätigt den Vorteil: KMU, die von Stundensatz auf Pauschalen umstiegen, senkten IT-Kosten über drei Jahre um 20 bis 35 %.
Doch Zahlen allein reichen nicht. Die passende Wahl hängt von Unternehmensgröße, Risikoappetit und regulatorischen Auflagen ab. Beim Break-Fix-Modell trägt das KMU das volle Ausfallrisiko selbst, während Managed Services Prävention in den Kerninteresse des Anbieters rücken. Der Fachkräftemangel verschärft die Lage: Interne IT-Stellen bleiben oft unbesetzt, weshalb MSPs als virtuelle IT-Abteilung mit Vertretung bei Urlaub und Krankheit an Bedeutung gewinnen.
Dieser Artikel liefert eine objektive Vergleichsbasis, um das Modell zu finden, das zur individuellen Lage passt – ohne Marketingfloskeln, mit klaren Kriterien.
Beim Break-Fix-Ansatz wird der IT-Dienstleister nur gerufen, wenn ein konkretes Problem auftritt. Die Abrechnung erfolgt nach Aufwand oder Stundensatz. Laufende Grundgebühren entfallen, was das Modell auf den ersten Blick günstig erscheinen lässt. Doch genau hier liegt die Falle: Bei längeren Ausfällen oder komplexen Störungen können die Kosten schnell eskalieren, weil jedes Eingreifen separat verrechnet wird.
Der Anbieter verdient nur, wenn etwas kaputtgeht. Das setzt einen strukturellen Anreiz, Probleme zu beheben statt sie zu vermeiden. Präventive Maßnahmen wie Patch-Management, proaktives Monitoring oder strategische Architektur-Beratung fallen aus dem Raster – sie werden entweder gar nicht erbracht oder als gesonderte Zusatzleistungen angeboten. Für Unternehmen, die auf stabile Prozesse angewiesen sind, entsteht so ein blinder Fleck im Risikomanagement. Ein konkretes Beispiel: Ein Ransomware-Angriff auf einen ungeschützten Fileserver kostet im Break-Fix-Modell nicht nur die Stunden für die Bereinigung, sondern auch die Wiederherstellung aus Backups – sofern diese überhaupt existieren und getestet wurden.
Dennoch kann Break-Fix für sehr kleine Organisationen mit überschaubarer Gerätezahl und geringen Compliance-Anforderungen eine pragmatische Lösung darstellen. Wer nur wenige Arbeitsplätze betreibt, keine sensiblen Mandantendaten verarbeitet und Ausfallzeiten von mehreren Stunden verkraftet, fährt mit der reaktiven Variante oft günstiger als mit einem vollen Managed-Service-Vertrag. Entscheidend ist eine ehrliche Einschätzung der eigenen Ausfalltoleranz.
Ein klassisches Systemhaus wie TTG in Duderstadt bietet beide Modelle an und berät Kunden vor Vertragsabschluss zur passenden Variante. Auch SW Business Solutions weist darauf hin, dass der scheinbare Preisvorteil bei Break-Fix oft trügt, sobald Sicherheitsvorfälle oder Compliance-Nachweise ins Spiel kommen. Wer wächst, wechselt meist früher oder später in ein proaktives Modell – weil Planbarkeit und Risikotransfer dann wichtiger werden als der Stundensatz.
Managed Services lösen die reaktive Stundensatzlogik durch ein festes monatliches Entgelt ab. Der Vertrag definiert ein Leistungsspektrum, das Monitoring, Patch-Management, Helpdesk und häufig auch Sicherheitsdienste umfasst. Ein SLA legt verbindliche Reaktionszeiten und Verfügbarkeitsziele fest – der Anbieter haftet wirtschaftlich für deren Einhaltung. Sein Ertrag hängt damit direkt von stabiler Infrastruktur ab, nicht von Störfällen.
Laut Marktbeobachtung haben bereits 59 % der IT-Services den Wechsel vom klassischen Break-Fix auf abonnementbasierte Verträge vollzogen. Schweizer KMU senkten durch den Umstieg ihre gesamten IT-Kosten über drei Jahre um 20–35 %. Die Wirtschaftlichkeitsgrenze liegt bei etwa 10 bis 15 Arbeitsplätzen – ab dieser Größe ist ein externer Partner günstiger als eine interne Teilzeitlösung. Diese Schwelle nennt Hagel IT als Orientierung für den Einstieg.
Das Risikoprofil verschiebt sich grundlegend: Im Break-Fix-Modell trägt das Unternehmen das volle Ausfallrisiko. Managed Services ziehen Prävention in den Kerninteresse des Dienstleisters. „Beim Break-Fix-Modell verdient der Anbieter an Ihren Problemen. Beim Managed-Services-Modell verdient er daran, dass Sie keine Probleme haben“, fasst es ein Branchenkommentar zusammen. Für KMU mit Mandantendaten, Cloud-Nutzung und Compliance-Pflichten – etwa DSGVO oder NIS2 – wird das Modell zum Standard. Credolie empfiehlt ein Pilotquartal mit messbaren KPIs (Reaktionszeit, Patch-Quote, Uptime) vor langfristiger Bindung.
Aktuelle Treiber sind der Fachkräftemangel – MSPs fungieren als virtuelle IT-Abteilung mit Vertretungsgarantie – sowie modulare „Managed Services Light“-Pakete, die Monitoring, Backup oder Security einzeln buchbar machen. Ein Beispiel: Ein 25-köpfiges Ingenieurbüro bucht zunächst nur Managed Monitoring und Patch-Management, erweitert nach sechs Monaten um Managed Backup und Security Operations Center. Der proaktive Ansatz reduziert ungeplante Ausfälle, schafft Planungssicherheit im IT-Budget und erleichtert den Nachweis regulatorischer Sorgfaltspflichten.

Die folgende Gegenüberstellung zeigt die sechs entscheidenden Kriterien, an denen sich die Wahl zwischen reaktivem Abruf und proaktivem Abo misst. Eine Analyse der IT-Security-Experten bestätigt: Für KMU mit Mandantendaten, Cloud-Nutzung und Compliance-Pflichten ist Managed Services Standard, Break-Fix allenfalls ergänzend.
| Kriterium | Break-Fix | Managed Services |
|---|---|---|
| Kostenmodell | Fallbezogene Stundensätze, schwer planbar | Monatliches Abo, fixe Budgetierbarkeit |
| Reaktionszeit | Nach Eingang, oft ohne SLA-Garantie | Vertraglich definiert, meist 1–4 Stunden |
| Proaktivität | Kein Monitoring, reine Störungsbeseitigung | Fortlaufende Überwachung, Patch-Management, Prävention |
| Ausfallrisiko | Volle Last beim Kunden | Anbieter hat Eigeninteresse an Stabilität |
| Compliance-Nachweise | Kaum Dokumentation, Lücken bei Audits | Automatisierte Reports, revisionssichere Protokolle |
| Skalierbarkeit | Je Arbeitsplatz neu verhandeln | Modulare Pakete wachsen mit Belegschaft mit |
Die Anreizstrukturen liegen diametral gegenüber: Beim Break-Fix-Modell verdient der Dienstleister an Problemen, beim Abo-Modell an deren Abwesenheit. Ein Branchenüberblick zeigt, dass bereits 59 % der IT-Services den Wechsel vollzogen haben. Schweizer KMU senkten ihre Gesamt-IT-Kosten über drei Jahre um 20 bis 35 Prozent. Ab 10 bis 15 Arbeitsplätzen rechnet sich das Abo gegenüber interner Teilzeit-IT. Ein Pilotquartal mit messbaren KPIs – Reaktionszeit, Patch-Quote, Uptime – schützt vor Fehlentscheidungen vor Langzeitbindung.
Break-Fix bleibt für Mikrounternehmen mit weniger als fünf Arbeitsplätzen eine valide Option, sofern die IT-Infrastruktur simpel aufgebaut ist und Ausfälle den Geschäftsbetrieb nicht existenziell gefährden. Fehlen Server, Virtualisierung oder Cloud-Dienste, lassen sich Störungen oft ad hoc beheben, ohne dass eine permanente Überwachung nötig wird. Eine Analyse der Kostenstrukturen zeigt, dass sich der Wechsel zu Managed Services erst ab etwa zehn bis fünfzehn Arbeitsplätzen rechnerisch lohnt, weil dann Skaleneffekte greifen und Fixkosten sich auf mehr Nutzer verteilen.
Ein konkretes Beispiel: Eine dreiköpfige Steuerkanzlei mit lokaler DATEV-Installation, ohne Cloud-Nutzung und
In den meisten Kontenrahmen gibt es eine Zeile, die „Software“ heißt, und in ihr steht eine Zahl. Diese Zahl wird einmal im Jahr mit dem Vorjahr verglichen, gelegentlich mit einem Branchenwert, und wenn sie zu stark gestiegen ist, geht sie in die nächste Verhandlungsrunde mit dem größten Anbieter. Was dabei selten passiert: dass jemand fragt, aus welchen Teilen die Zahl eigentlich zusammengesetzt ist.
Denn sie ist keine Kostenart, sondern eine Sammelposition. Darin liegen mindestens vier Dinge nebeneinander, die unterschiedlich entstehen, unterschiedlich wachsen und auf völlig unterschiedliche Eingriffe reagieren. Wer nur den ersten Teil kennt, verhandelt über einen Bruchteil dessen, was Software tatsächlich kostet — und wundert sich, warum ein erfolgreich gedrückter Lizenzpreis in der Jahresrechnung kaum sichtbar wird.
Kurz gesagtSoftware-Ausgaben in KMU zerfallen strukturell in vier Kostenarten: Lizenzen (feste Verträge je Nutzer oder Instanz), Verbrauch (nutzungsabhängige Cloud-, Speicher- und Transaktionskosten), Wartung und Support (Wartungsanteile, Managed Services, externe Dienstleister) sowie interne Arbeitszeit (Betreuung, Einrichtung, Fehlerbehebung durch eigene Mitarbeiter). Die ersten drei stehen auf Rechnungen, die vierte nicht — sie erscheint in den Personalkosten und ist deshalb aus keiner Software-Auswertung ablesbar. Im VDMA IT-Kosten Benchmark 2025 (Datenbasis Geschäftsjahr 2024) entfallen 58 Prozent der IT-Kosten auf Sachkosten und 42 Prozent auf Personalkosten; bei Unternehmen unter 100 Mio. Euro Umsatz steigt der Personalanteil auf bis zu 48 Prozent. Wer nur die Lizenzzeile verhandelt, bearbeitet damit rechnerisch etwa ein Viertel bis ein Drittel der Gesamtsumme.
Eine Kostenzeile ist nur dann ein Steuerungsinstrument, wenn ihre Bestandteile denselben Treiber haben. Bei Energie funktioniert das: Der Preis je Kilowattstunde und die verbrauchte Menge ergeben die Rechnung, beides ist beobachtbar. Bei Software funktioniert es nicht, weil in derselben Zeile ein Fünfjahresvertrag, eine minutengenaue Cloud-Abrechnung und eine indexierte Wartungspauschale zusammenkommen.
Die praktische Folge ist eine falsche Ursachenzuordnung. Steigt die Summe, gilt der auffälligste Posten als Verursacher — meist der Anbieter mit der größten Einzelrechnung. Tatsächlich stammt der Zuwachs häufig aus dem Verbrauchsteil, der still mitwächst, oder aus Wartungsverträgen mit vertraglich vereinbarter Anpassung. Beides bleibt unentdeckt, solange die Zahl nicht aufgeteilt wird.
Der VDMA IT-Kosten Benchmark 2025 zeigt, wie groß der Bewegungsspielraum ist: Die IT-Gesamtkosten im Verhältnis zum Umsatz stiegen von 1,81 Prozent im Jahr 2017 auf 2,6 Prozent im Geschäftsjahr 2024 — rund fünf Prozent Steigerung pro Jahr, über sieben Jahre hinweg, ohne dass ein einzelnes Ereignis dafür verantwortlich wäre.
Für andere Teilbudgets ist diese Aufschlüsselung längst üblich. Bitkom weist in der Studie Wirtschaftsschutz 2026 aus, dass der Anteil der IT-Sicherheit am gesamten IT-Budget bei 18 Prozent stagniert, während BSI und Bitkom 20 Prozent empfehlen. Für die Zusammensetzung der Software-Ausgaben gibt es keine vergleichbar verbreitete Kennzahl — obwohl der Druck steigt: Laut KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025 haben zuletzt nur noch 30 Prozent der mittelständischen Unternehmen Digitalisierungsprojekte durchgeführt, der niedrigste Wert seit vor der Pandemie, bei zugleich rückläufigen Digitalisierungsausgaben.

Der Begriff für diese Betrachtung existiert seit 1987. Entwickelt wurde das Verfahren von Bill Kirwin, damals Research Director bei der Unternehmensberatung Gartner, ursprünglich im Auftrag von Microsoft. Der Kern ist die Unterscheidung zwischen direkten Kosten, die auf einer Rechnung stehen, und indirekten Kosten, die im Betrieb entstehen und keinem Beleg zugeordnet sind.
=&0=&Anteil der IT-Personalkosten an den IT-Gesamtkosten; bei Unternehmen unter 100 Mio. € Umsatz bis zu 48 % (VDMA 2025, GJ 2024) =&1=&IT-Gesamtkosten im Verhältnis zum Umsatz, gegenüber 1,81 % im Jahr 2017 (VDMA 2025, GJ 2024) =&2=&Anteil von „Lizenzen und Wartung“ an den IT-Sachkosten (VDMA 2025, GJ 2024) =&3=&betreute Mitarbeiter je IT-Mitarbeiter in Unternehmen unter 50 Mio. € Umsatz; Gesamtdurchschnitt 53 (VDMA 2025, GJ 2024)Besonders aufschlussreich ist die Rolle der Key User — Beschäftigte aus den Fachbereichen, die für eine Anwendung als erster Ansprechpartner gelten. In Unternehmen unter 50 Mio. Euro Umsatz stehen laut Benchmark rund sieben eigenen IT-Mitarbeitern etwa neun Key User gegenüber. In den kleineren Umsatzklassen